TESTED: JULBO Stream

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Die im Folgenden beschriebene Sonnenbrille wurde mir von Julbo für Testzwecke zur Verfügung gestellt. Ich durfte die Sonnenbrille nach Abschluss der Testarbeiten unentgeltlich behalten. Weder für die Verfassung dieses Textes noch für die Darstellungen auf Instagram erhielt ich von Julbo eine finanzielle Zuwendung. Auch erfolgte seitens Julbo keinerlei Einflussnahme hinsichtlich der zur Brille veröffentlichten Inhalte.

 

Vorwort

Es ist offensichtlich: Die Augen sind wohl das zentrale Sinnesorgane von uns Menschen, ermöglichen sie uns doch erst den visuellen Zugang zu unserem wunderschönen, facettenreichen Planeten. Aus dieser zentralen Stellung im Reigen bzw. Zusammenspiel unserer Sinne lässt sich auch ohne tiefgreifende medizinische Kenntnisse das Erfordernis ableiten, unsere „Fenster zur Welt“ vor schädigenden Umwelteinflüssen wie zum Beispiel direkter Sonnen-/ UV-Einstrahlung zu schützen – sollte doch ein jeder von uns bestrebt sein, seine naturgegebene Sehleistung bis ins hohe Alter bestmöglich zu erhalten.

„Schau mir in die Augen, Kleines!“ Genau, Augen sind ja nicht nur Sinnesorgan, sondern auch unmittelbarer Dreh- und Angelpunkt zwischenmenschlicher Kommunikation. Und da unsere verbale und nonverbale Kommunikation stets von unserem Gesamterscheinungsbild begleitet wird, liegt das Folgehandeln auf der Hand: Eine coole Sonnenbrille muss her 😉

Eine Sonnenbrille fürs Gleitschirmfliegen – das Anforderungsprofil

Ich stellte eingangs fest: „Eine coole Sonnenbrille muss her.“ Man kann ja über das Streben nach einer gewissen „Coolness“ schmunzeln, aber mal ehrlich: Wir Outdoor- Enthusiasten, die wir für die unseren Sport, für unsere Passion Tag ein Tag aus brennen, wir wollen bei der Ausübung unserer Lieblingsbeschäftigung einfach auch gut aussehen. Eitelkeit? Nö, ich betrachte das als Lifestyle!

Coole Sonnenbrillen gibt es ja nun wirklich an jeder Ecke. Aber „Coolness“ bzw. die Optik ist natürlich nur die eine Seite der Medaille.

Allein aus gesundheits- und sicherheitsrelevanten Gesichtspunkten sollte nicht unbedingt zum 30 € Modell aus dem Discounter oder der nächstgelegenen Strandbar gegriffen werden. Warum?

Zum einen sollte die Brille aus geeigneten Materialien gefertigt und hochwertig verarbeitet sein. Wir Gleitschirmpiloten (aber auch Trailrunner, Biker, Bergsteiger, etc.) setzen unsere Sportbrillen erhöhten mechanischen Belastungen aus: Vibrationen, Erschütterungen, Stöße und, im Worst-Case-Szenario, auch mal ein Crash! Da ist es wichtig, dass die Brille robust und solide gefertigt und speziell für solche Belastungen ausgelegt wurde. Materialversagen an den Glaseinfassungen oder den Scharnieren der Brillenbügel wäre nur ärgerlich. Materialbrüche am Gestell mit scharfkantigen Bruchstellen als Folge stellen dagegen ein konkretes und nicht zu unterschätzendes Verletzungsrisiko dar.

Aber auch den an der Brille zum Einsatz kommenden Gläser sollte Beachtung geschenkt werden – dies gilt insbesondere für uns Gleitschirmpiloten. Beim Fliegen haben wir es mit ständigen Veränderungen der Lichtverhältnisse zu tun. Mal brezelt uns die Sonne unbarmherzig ins Gesicht, wenig später fliegen wir unter großen Abschattungen. Haben wir komfortable Arbeitshöhe, können wir unsere Blicke direkt gen Himmel richten und die Wolken in ihren Entstehungszyklen beobachten. Dabei wollen wir natürlich nicht von der Sonne geblendet werden, gilt es doch, die Konturen unserer weißen Thermikanzeiger klar und deutlich betrachten und interpretieren zu können. Kommen wir dagegen tief und kämpfen gegen das Absaufen, so richten wir unseren Fokus eher gen Boden. Fliegen wir unter einer großen Abschattung, ist eine weitere Verdunkelung durch die Brillengläser kontraproduktiv, da wir gerade dann die Konturen des Reliefs genau scannen und lesen müssen. Also wäre es doch sinnvoll, unsere Sonnenbrille könnte quasi „intelligent“ auf das Umgebungslicht bzw. die Umgebungshelligkeit reagieren und sich blitzschnell entsprechend adaptieren.

Gleiches gilt natürlich auch in Bezug auf andere Sportarten und deren Anforderungen. Ich denke das zum Beispiel ans Mountainbiken oder Trailrunning. Biegen wir da von einer Sonne beschienenen Flächen auf einen kleinen, schattigen Trail ab, so ändern sich die Lichtverhältnisse im Handumdrehen – ungetrübte Konturenwahrnehmung ist in solchen Szenarien einfach immens wichtig für die Sicherheit des Sportlers.

Julbo – ein französischer Traditionshersteller

Julbo ist eine französische Traditionsmarke, deren Ursprünge bis ins Jahr 1888 zurückreichen. Ja, du hast richtig gelesen: 1888!

Nach den ersten Jahren begann Gründer Jules Baud Anfang des 20. Jahrhunderts mit der Fertigung von Hochgebirgssonnenbrillen für emsige Kristallsucher aus Chamonix.

Tradition, Innovation und stetiges Streben nach Perfektion prägten die Firmenhistorie von Julbo – und das bis zum heutigen Tag. Reichlich Erfahrungsschatz ist also garantiert, wenn es bei Julbo darum geht, sich jedem Einsatzbereich individuell zu widmen und Sportsonnenbrillen im Geiste der heutigen Zeit für anspruchsvolle Athleten und Abenteurer zu entwerfen.

Wer mehr über den Traditionshersteller Julbo und dessen bewegte Firmengeschichte, einschließlich der historischen Meilensteine, erfahren möchte, der kann das hier nachlesen.

Heute entwickelt Julbo neben Sonnenbrillen auch Skibrillen und Skihelme.

Vorstellung der Julbo Stream

Welche Brille sollte es also werden? Als ich von der Julbo Marketingabteilung das „Go“ für unsere Zusammenarbeit bzw. diesen Testbericht erhalten hatte, besuchte ich ohne Umschweife die offizielle Julbo Website bzw. den deutschsprachigen Onlineshop. Dabei zeigte sich gleich: Der interessierte Kunde hat bei Julbo die Qual der Wahl – im positiven Sinne, denn bei Julbo strebt man keine Universallösungen an. Vielmehr hat man dort erkannt, dass die Anforderungen der jeweiligen Einsatzgebiete bzw. Sportarten hochindividuell sind und daher spezifisch bedient werden wollen. Bei der Auswahl und Entscheidungsfindung hilft der optisch ansprechend aufgebaute Onlineshop von Julbo rasch weiter. Hier kann man sich, übersichtlich nach Sportarten geordnet, sämtliche Kollektionen und Modelle anzeigen lassen.

Nach einiger Zeit der Recherche entschied ich mich letztendlich für das Modell „Stream“. Dieses Modell ist unter den Sportarten „Mountainbike“ und „Triathlon“ geführt, wird von Julbo jedoch als „vielseitige Sonnenbrille für alle Outdoor-Sportarten“ beworben. Neben der sportlich-ästhetischen Form des Gestells und der im Website-Text angepriesenen guten Belüftung, waren es vor allem die speziellen Brillenbügel der „Stream“, die am Ende ausschlaggebend für meine Auswahl waren. Diese sind nämlich 360° verstellbar – ein Feature, das mir gerade für den Einsatz beim Gleitschirmfliegen als überaus sinnvoll erschien, trägt man doch beim Fliegen über Stunden hinweg einen Helm.

Die vollständigen technischen Eigenschaften der JulboStream“ finden sich auf der Website – hier der Originaltext zitiert:

  • „Air Flow: In den Rahmen integrierte Belüftung zur Optimierung der Luftzirkulation zum Schutz vor Beschlagen.
  • Grip Nose: Weiches, stoßfestes und rutschsicheres Nasensteg-Insert.
  • Grip-Tech Bügel: Exklusives Soft-Material auf den Bügeln, das nicht an den Haaren haftet. Es gewährleistet absoluten Tragekomfort und einen sicheren Sitz.
  • Gut abdeckendes Wraparound-Profil: Gut abdeckendes Profil, das hohen Schutz und gute Sicht verbindet.
  • Um 360° verstellbare Bügel: Die Bügelenden können in alle Richtungen ausgerichtet werden. Die Brille kann bequem unter einem Helm, auf einer Mütze oder ohne Kopfbedeckung getragen werden und hat immer festen Halt.“

In meinen Ausführungen zur Praxiserprobung werde ich auf die einzelnen hier genannten Punkte genauer eingehen.

Die Brillengläser – Reactive Performance

Ist die finale Entscheidung für ein bestimmtes Modell getroffen, so darf sich der Kunde auf den nächsten Schritt freuen: Die Wahl der Brillengläser! Zur Auswahl stehen Gläser in verschiedenen Performance-Stufen.

Wie unter dem Punkt „Anforderungsprofil“ bereits dargestellt, war für mich die automatische Anpassung an die herrschenden Lichtverhältnisse bei der Auswahl der Brillengläser entscheidend. Darüber hinaus kommt, speziell für den Einsatz beim Gleitschirmliegen, ein weiteres wichtiges Kriterium hinzu: Eine Filterung, die eine gute Ablesbarkeit von Displays (Smartphone und Fluginstrumente) uneingeschränkt gewährleistet.

Passend zu diesen speziellen Anforderungen wurde mir vom Julbo Marketing-Team, passend zum Modell „Stream“, die „Reactive Performance Gläser 1-3“ empfohlen. Ich folgte dieser Empfehlung und so fiel meine Wahl dann eben auf genau diese. Julbo beschreibt die Reactive-Performance Gläser 1-3 auf ihrer Website mit den folgenden Worten:

„Selbsttönende Gläser (Kat. 1 bis 3 – Übertragungsrate des sichtbaren Lichts: 17% – 75%): Je nach Lichtstärke dunkeln sie sich ein oder hellen sich wieder auf und passen sich so den ganzen Tag lang an die jeweiligen Lichtverhältnisse und wechselndes Gelände an. Beschlagschutzbehandlung auf der Innenseite und ölabweisende Behandlung auf der Außenseite (verhindert Finger- bzw. Fettspuren, erleichtert das Reinigen und sorgt dafür, dass Wasser auf dem Glas abperlt). Ideal fürs Mountainbiken und Trailrunning.“

Hört sich geradezu perfekt an für den Einsatz beim Gleitschirmfliegen.

Also ab nach draußen! Schauen wir doch mal, wie sich die versprochene Performance der Gestell-Gläser-Kombination im harten Praxisalltag schlägt.

Get outside! Einsatz in der Praxis

Nicht, dass ich nicht daran glaube, dass ein renommierter Brillenspezialist wie Julbo sein Handwerk nicht beherrscht. Aber Marketing ist eben Marketing und Werbetexte und die damit einhergehenden, zumeist verheißungsvoll klingenden Werbeversprechen müssen sich letztendlich am harten Outdoor-Einsatz messen lassen. So auch in meinem Test:

Zwar bin ich mit Leib und Seele dem Gleitschirmfliegen verschrieben, jedoch bin ich auch durch und durch Sportler; und das ist gut so, zeigt doch das Wetter uns Tuchfliegern gerne mal die kalte Schulter und vermiest über Tage hinweg jegliche Flugambitionen. Fliegt es, gehe ich (nicht nur zu Corona-Zeiten) regelmäßig kleinere Hike & Fly Touren, kombiniere also das Wandern mit dem Fliegen. Zeigt sich das Wetter ungeeignet für fliegerische Unternehmungen, trainiere vorwiegend meine Ausdauer. Am liebsten durchstreife ich dann beim Trailrunning auf schmalen flowigen Pfaden den heimischen Schwarzwald oder genieße im Alltag die kleine große Freiheit und das Unterwegssein auf sportlich genussvollen Radtouren.

Mehr als genug Gelegenheiten also, die JulboStream“ mit den Reactive Performance Gläsern ausgiebig zu testen.

Das erste Auspacken (auf Neu-Deutsch „Unboxing“) der „Stream“ gefällt. Alles an der Brille wirkt sauber und hochwertig verarbeitet. Da wackelt nichts, alles wirkt wie aus einem Guss. Die Scharniere der Bügel weisen einen angenehmen Widerstand auf und versprechen bereits in der Hand ein hohes Maß an Stabilität.

Apropos Bügel: Diese sind angenehm beschichtet. Weich, dennoch griffig, aber niemals klebrig; auch dann nicht, wenn sie durch den Schweiß von Haut und Haaren angefeuchtet werden.

Weiterhin lassen sich die Bügel wirklich 360° verdrehen und verbiegen. Das kann man sich in etwa wie die Verformung einer stabilen Knetmasse vorstellen. Einmal in Form gebracht, verbleiben die Bügel exakt in dieser Position.

Bereits beim ersten Anprobieren habe ich das Gefühl, dass sich die Brille unglaublich gut ins Gesicht fügt, dabei sowohl Kopf als auch Schläfen angenehm umschließt. Der bezüglich meiner Kopfform zunächst nicht hundertprozentige Sitz lässt sich ganz einfach perfektionieren, indem man die Bügel durch deren Biegsamkeit so in Form bringt, dass sich die Brille wie eine Individualanfertigung anschmiegt. Klasse gelöst, Julbo!

Der nächste Tag. Ich schiele nach draußen und beobachte die Bäume, die gelassen aber folgsam im stark böigen Wind ächzen. An Fliegen ist nicht zu denken. Tja, Schönwetter ist eben nicht gleich Flugwetter. Na dann, Laufschuhe an und raus auf die Trails!

Entlang Wiesen und Obstbäumen geht es gen Berg. Die Sonne steht mir voll ins Gesicht, dennoch ist die Frühjahrsluft noch frostig kalt. Zunächst macht die JulboStream“ als Sonnenbrille erstmal das, was man von ihr ganz offensichtlich erwartet: Sie schützt meine Augen vor der Sonneneinstrahlung und hält die Helligkeit fern, sodass ich ohne Blinzeln oder Augen zusammenkneifen ganz entspannt dahinlaufen und die Natur genießen kann. Aufgrund der Umgebungskälte kondensiert meine Atemluft und streift im Takt der Schritte an meinem Sichtfeld vorbei. Die im Rahmen integrierten Belüftungsmechanismen scheinen effektiv zu funktionieren. Ich nehme keinerlei Beschlagen der Gläser wahr.

Genug der breiten Wege. Ich tauche ein in den Wald und nehme gleich den ersten verlockenden Singletrail, der steil links weggeht. Ich lasse es laufen. Der weiche, feuchte Waldboden ist mit Steinen und Wurzeln durchzogen. Jetzt bin ich aber wirklich überrascht! Normalerweise ziehe ich an solchen Übergangsstellen zwischen hell und dunkel rechtzeitig die Sonnenbrille ab, sodass ich trittsicher das anstehende Gelände bewältigen kann. Das entfällt hier komplett. Schnell lässt die Tönung der Reactive Peformance Gläser nach und passt sich den dunkleren Lichtverhältnissen des Waldes an. Geil! Ich sehe messerscharf jedes Detail am Boden und kann einfach weiterlaufen und im Flow bleiben. Ganz ehrlich, dass diese Helligkeitsadaption so gut funktioniert, hätte ich nicht erwartet!

Es ziehen einige weitere Tage ins Land, bis das Wetter und ich wieder Freunde sind – es fliegt endlich wieder im Schwarzwald!

Eben schnell den frühen Feierabend eingereicht, stehe ich auch schon am Parkplatz meines Hausbergs. Der Aufstieg zum Startplatz erfolgt, ganz im Zeichen der aktuellen Gesundheitslage, zu Fuß.

Oben angekommen geht mir das Herz auf. Ein ordentliches Lüftchen weht von vorne, die Sonne steht triumphierende an einem ungetrübt blauen Bilderbuch-Himmel, der sich prahlerisch mit formschönen weißen Cumuli schmückt. Ein Traum!

Prächtig zeigen sich heute nicht nur das Wetter, sondern auch die Steigwerte. Auf einem schönen lokalen Rundflug von über 3 Stunden kann ich die JulboStream“ ausführlich testen.

Fangen wir mal mit dem an, was wir als Flieger direkt vor der Nase haben – genau, unsere Instrumente. Neben dem klassischen Vario verwende ich dazu ergänzend ein Smartphone. Kurzum: Ich habe den Durchblick! 😉 Mit den Reactiv Performance Gläsern kann ich keinerlei Einschränkungen in Bezug auf die Display-Ablesbarkeit feststellen.

Der erste Bart des Tages ist genommen und ich begebe mich auf Gleitstrecke. Wohin soll es als nächstes gehen? Ich beobachte die sich stets aufbauenden und wieder zusammenfallenden Cumuli, welche sich von meiner Position aus in realistischer Reichweite befinden. Die Sonne steht hoch und brennt mir gnadenlos auf das Haupt. Dennoch kann ich ganz entspannt und ohne Anstrengung Struktur und Form der weißen Thermikanzeiger studieren. Die Reactive Performance Gläser dunkeln angenehm ab, schützen dabei effektiv meine Augen und ich kann gelassen den Himmel abscannen. Das Gestell der JulboStream“ ist dabei so geformt, dass die Augenpartie rundum abgedeckt ist; so werden meinem Empfinden nach auch die peripheren Bereiche effektiv abgeschirmt und damit vor schädlicher Einstrahlung geschützt.

Es ist später Nachmittag. Die Sonne zwinkert bereits aus Westen, leistet Überstunden und befeuert weiterhin unermüdlich die bodennahen Luftschichten. Es geht gut. Zu gut. Ein Moment der Unachtsamkeit, ein paar Kreise zu viel und ich klebe an einer mächtigen Basis. Nun aber schnell weg, bevor die Sicht verschwindet. Hier ist es merklich dunkler als ein paar hundert Meter tiefer. Wie bereits beim Trailrunning lobend festgestellt, glänzen die Reactive Performance Gläser auch in dieser Situation mit einer raschen Helligkeitsadaption. Fließend aber merklich nimmt die Tönung ab. Ich erkenne meine Instrumente glasklar und kann mich am weit entfernten Boden unter mir orientieren. Kurz die Ohren angelegt, ins Gas getreten und im Nu tauche ich wieder ein ins helle Sonnenlicht über dem weitläufigen Relief des Schwarzwalds.

Fazit

Gleitschirmfliegen ist kein billiges Hobby. Schirm, Gurtzeug, Fluginstrumente, Helm – da kommt schnell mal ein kleines Vermögen zusammen. Die Mehrheit unter uns sind „Normalverdiener“ – und als solcher schaut man eben, wo bzw. an welcher Stelle man ein paar Kröten einsparen kann.

Reflektiere ich mich und mein dahingehendes Einsparverhalten selbst, so muss ich mir eingestehen, dass ich in Vergangenheit doch etwas am falschen Ende gespart hatte: Beim Augenschutz. „Die Sonnenbrille für 30,00 € vom Discounter sieht doch auch ganz passabel aus und wird’s schon irgendwie richten“ – so oder so ähnlich ließen sich mein bis dato angestellten Überlegungen in Worte fassen. Nach Einlesen in die Materie „Augenschutz“ und einigen Gesprächen mit Bergsportlern aus meinem Bekanntenkreis, ließ ich mich schließlich eines Besseren belehren.

Gesagt, getan; eine neue Brille für’s Fliegen musste her. Aber bei welchem namhaften Hersteller am Markt umsehen?

Nun, einige sehr gute Gleitschirmpiloten, die ich entweder persönlich oder via Social Media kenne, setzten bereits seit Jahren auf die Sportbrillen des französischen Traditionsherstellers Julbo; und da ich für Tipps und hilfreiche Empfehlungen in puncto Equipment immer offen und dankbar bin, stand meine Wahl für Julbo alsbald fest.

Ganz ehrlich und ohne dabei zu doll auf die Werbe-Pauke trommeln zu wollen, kann ich besten Gewissens sagen: Für mich ist die JulboStream“ mit den Reactive Performance Gläsern ein echter Gamechanger bei der Ausübung meines Sports. Ich habe mit diesem Modell eine Brille, die ich sowohl beim Gleitschirmfliegen, als auch beim Hiken, Trailrunning und Biken einsetzten bzw. tragen kann; darüber hinaus sieht die Brille einfach mega cool aus und taugt mir daher auch als Sonnenbrille für den Alltag – Balkon, Strand, Biergarten, alles geht.

Zum Schluss möchte ich meine Eindrücke nochmal zusammengefasst darstellen:

  • Die Brille ist super hochwertig und robust verarbeitet. Die Haptik ist grandios, man nimmt sie einfach gerne aus dem Etui in die Hand und freut sich dann auf den Einsatz bzw. darauf, die Brille zu tragen.
  • Sie hat einen genialen Sitz und fügt sich wie in einem Guss auf das Gesicht und vor das Sichtfeld. Mit den angenehmen Materialien an Nasensteg und Bügeln fühlt sich die Brille nie in irgendeiner Art störend an.
  • Gestell samt Gläser sind in ihrer Form so beschaffen, dass sie den sensiblen Augenbereich wirklich großzügig abschirmen und so effektiv vor schädlicher Einstrahlung schützen.
  • Dank guter Belüftungsmechanismen gehören beschlagene Brillengläser bei der Aktivität fortan der Vergangenheit an.
  • Jeder von uns hat einen ganz eigenen Dickschädel 😉 – dank der 360° verstellbaren Bügel kann die Julbo Stream kinderleicht an deine individuelle Kopfform angepasst werden. Selbst bei stundenlangem Einsatz unter einem Helm drückt und zwickt da nichts.
  • Egal ob gleißendes Sonnenlicht beim Studieren von Wetter und Wolken oder bei der Betrachtung des schattigen Reliefs beim hangnahen kratzen; egal ob du auf lichtdurchfluteten Bergrücken dahintrabst oder über enge dunkle Waldtrails mit dem Biken gen Tal ballerst: Dank der Reactive Performance Gläser bist du stets im Bilde über deine Umgebung und kannst blitzschnell auf diese reagieren.

Ich hoffe, ich konnte euch, liebe Leserinnen und Leser, den Mehrwert einer guten, qualitativ hochwertigen Sonnenbrille vermitteln oder euch die Thematik zumindest ein Stück näherbringen.

Habt auch ihr bereits Erfahrungen mit Sportbrillen von Julbo oder anderen namhaften Herstellern gemacht? Dann lasst doch die Community hier auf liftuup daran teilhaben und schreibt ein paar Zeilen zu euren Erfahrungen gleich unten in die Kommentare. Wie immer freue ich mich darauf, von euch zu lesen!

Cheers!